Kulturamt am 15. & 16. Januar geschlossen

 

Saalbuchung und Ticketkauf wegen interner Schulung nicht möglich

Wegen einer internen Schulung bleibt das Kulturamt der Stadt Unterschleißheim am Dienstag, den 15. Januar und Mittwoch, den 16. Januar, geschlossen.
Die Saalbuchungen sowie der Erwerb von Veranstaltungskarten im TicketShop sind daher an diesen beiden Tagen nicht möglich. Ab Donnerstag stehen alle Mitarbeiter von Forum Unterschleißheim wieder zu den regulären Zeiten zur Verfügung.
Wir bitten, diese Schließtage zu entschuldigen und freuen uns, Sie am Donnerstag, den 17. Januar, wieder wie gewohnt in unseren Räumlichkeiten begrüßen zu dürfen.

Gutscheine für Jedermann

„Sein oder Nichtsein, das ist keine Frage“ bei dem Blick in den Kalender: In wenigen Tagen IST Weihnachten und die Familie wünscht sich kleine Geschenke und Aufmerksamkeiten. FORUM Unterschleißheim hat Tipps für jeden Geldbeutel: Der TicketShop bietet Gutscheine für Veranstaltungen im Bürgerhaus Unterschleißheim. Auf den neuen Spuren Hamlets beispielsweise, mit der Sein-Frage als Steampunk-Musical. Die Opernwerkstatt am Rhein präsentiert den klassischen Theatertext mit Pop und Rock der vergangenen 40 Jahre und Liveband am Samstag, den 02. Februar 2019. Oder ein Ticket für das Erfolgsmusical Footloose vom Broadway. Die London West End Musical Company inszeniert das weltweit erfolgreiche Musical in deutscher Sprache mit englischen Originalsongs am 25. Januar 2019. Auch die Stadtbibliothek hat tolle Geschenkideen von Gutscheinen über die Jahresgebühr bis hin zum Stadtpuzzle und Stadtbuch. Ein Ausflug ins Stadtmuseum beispielsweise zum Vortrag „Rauhnächte Mythos und Brauch“ am 06. Januar 2019 ist kostenfrei und ein Zeitgeschenk für die ganze Familie.

Der TicketShop mit Kartenverkauf auch für München Ticket hat Dienstag bis Freitag von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Am Samstag vor Weihnachten, den 22. Dezember, sind Karten und Gutscheine von 9 bis 13 Uhr erhältlich. 

Großer Andrang bei der ersten Raritätenbühne

Schützenscheibe als wertvollster Fund

Der Saal war bis auf den letzten Platz belegt, als Daniela Benker, Leitung FORUM Unterschleißheim, die Besucher zur ersten Raritätenbühne am Sonntag, den 18. November in Unterschleißheim begrüßte. Gemeinsam mit dem neuen Leiter des Stadtmuseums Dr. Stephan Bachter rief Benker das Veranstaltungsformat ins Leben.
Ein kompetentes Team bestehend aus vier Kunstexperten begutachtete und bewertete die von den Besuchern mitgebrachten Kunstwerke. Dr. Christoph Nicht, der Leiter der Graphischen Sammlung und Gemäldeexperte der Kunstsammlungen Augsburg, war für Malerei und Graphik zuständig. Er entpuppte sich im Lauf des Abends als „Dr. Vielwissend“, der auch zu afrikanischer Volkskunst, Heiligenbildern und Keramik viel zu sagen wusste. Der Kirchenmaler, Restaurator und Kunsthändler Axel Wieland gab, sofern es von den Besitzern gewünscht wurde, Auskünfte über die Preise, die am Kunstmarkt für die Objekte erzielt werden konnten. Als Spitzenreiter erwies sich dabei eine Schützenscheibe aus dem Jahr 1921, die von dem Maler Angelo Graf von Courten (1848-1925) gestaltet worden war. Auch Schmuck wurde zur Begutachtung und Bewertung vorgelegt. Dafür war die Münchner Goldschmiedin und Schmuckexpertin Anne Hüttisch angereist, die geduldig mit ihren Prüfgeräten die Pretiosen der Besucher unter die Lupe nahm. Um Bücher und Alltagsgegenstände kümmerte sich der Volkskundler Dr. Andreas Garitz. Bei einer Schreibmaschine der Marke „Underwood“ konnte er Modell und Bauzeit exakt bestimmen.
Insgesamt konnten 45 Besucher ihre Kunstschätze zur Begutachtung vorlegen. Viele brachten mehrere Gegenstände mit, so dass im Lauf des Abends rund 200 Objekte begutachtet, beschrieben, kulturhistorisch erklärt und preislich bewertet wurden.

Die nächste Raritätenbühne findet am 24. März 2019 wieder im Gleis 1 statt. Dabei wird auch ein Experte für Steine, Fossilien, Mineralien und frühzeitliche Artefakte anwesend sein.

Vernissage „Magie der Berge“

Vernissage Magie der Berge
Bürgermeister Christoph Böck gemeinsam mit Kulturreferenten J. Wrobel, A. Kolbe und M. Utz beglückwünschen Maximilian Pank (Mitte) zur Ausstellung.

Am vergangenen Freitag, den 16. November, eröffnete Erster Bürgermeister Christoph Böck im Foyer des Bürgerhauses Unterschleißheim die Foto-Ausstellung „Magie der Berge“ von Maximilian Pank. Die Besucher der Vernissage waren begeistert von der Diashow mit isländischen Klängen und der Präsentation der Fotografien. Der Naturfotograf und Stadtmitarbeiter Maximilian Pank hält die Natur der Voralpen auf ganz besondere Weise fest: Er nutzt den Moment der blauen und goldenen Stunde und schafft damit mystisch wirkende Landschaften und kraftvolle Tierbilder.


„Magie der Berge ist ein wunderbarer Titel für die Ausstellung, denn obwohl viele Motive darunter sind, die man selbst kennt, und Berge, die man selbst schon einmal bestiegen hat, so wirken sie durch das fantastische Licht oft wie aus einer anderen Welt“, lobt Bürgermeister Christoph Böck die Fotografien bei der Vernissage.


Ob Eibsee oder Zugspitze, Seelandschaften im Freisinger Hinterland oder Schloss Neuschwanstein – Pank verzaubert den Blick des Betrachters und nimmt ihn mit in eine andere Welt. Die Fotografien führen hinab in eisige Gebirgsbäche, Höhlen und Grotten im Salzburger Land oder laden beim Blick auf den Sternenhimmel über Südtirol zum Träumen ein.


„Man muss sich in die Landschaft einfühlen. Bewusst sehen. Nur dann kann ein Motiv eine tiefere Ebene erreichen. Das ist anstrengend aber dennoch wohltuend für Körper und Seele“, erklärt Maximilian Pank.


Alle in der Ausstellung gezeigten Bilder können in verschiedenen Abmessungen und Materialien bestellt werden. Weitere Informationen gibt es auf der Webseite des Künstlers unter www.Naturephotoghraphy-pank.com


FORUM Unterschleißheim zeigt die Bilder noch bis 05. Dezember im Foyer des Bürgerhauses.

Ein namhafter Künstler war am Werk

Bemerkenswerte Entdeckung der „Raritätenbühne“


Am kommenden Sonntag, den 18. November, findet um 17 Uhr im „Gleis 1“ erstmals die Raritätenbühne des Stadtmuseums Unterschleißheim statt. Dort begutachten Experten kostenlos Kunstwerke und Raritäten und erzählen die Geschichten, die hinter den Objekten stehen. Ein bemerkenswerter Fund ist dem fünfköpfigen Expertenteam rund um den neuen Stadtmuseumsleiter Dr. Stephan Bachter bereits im Vorfeld der Veranstaltung gelungen.

Ein Gegenstand, den man eher der bayerischen Volkskultur zurechnen würde, entpuppte sich als das Werk eines namhaften Künstlers. „Dieser Künstler ist der Münchner Malerschule zuzurechnen, er steht in Verbindung mit Namen wie Piloty und von Klenze und er spielte auch bei den Königsschlössern Ludwigs II. eine wichtige Rolle“, verrät der Museumsleiter. „Es ist toll, dass uns bereits bei der ersten Raritätenbühne ein solch bemerkenswerter Fund gelungen ist“, freuen sich Bachter und sein Team, fügen aber hinzu: „Die ganze Geschichte wird natürlich erst am kommenden Sonntag live auf der Raritätenbühne verraten!“ Auch der Besitzer des Kunstwerks wurde vorab nicht informiert.

Objekte, die von den Experten der Raritätenbühne begutachtet werden sollen, können auch ohne Voranmeldung erst direkt bei der Veranstaltung präsentiert werden. Selbstverständlich sind auch Zuschauer, die nichts zur Begutachtung vorlegen, bei der Veranstaltung herzlich willkommen. Eintritt und Begutachtung sind kostenlos.

Die Raritätenbühne ist eine Veranstaltung des Stadtmuseums Unterschleißheim.