Das letzte Bild

Eines der spektakulärsten Verbrechen in der Geschichte Norwegens bildet die Grundlage für A. Jonuleits neuen Roman. Die Schriftstellerin Eva stößt zufällig auf das Zeitungsfoto einer Frau, die ihrer Mutter zum wie aus dem Gesicht geschnitten ist. Doch laut Bildunterschrift handelt es sich um eine seit fast 50 Jahren tote Frau, aufgefunden im norwegischen Isdal. Eva konfrontiert ihre Mutter mit dem Bild, erntet jedoch nur geschocktes Schweigen. So macht sie sich selbst auf die Suche nach dem Zusammenhang zwischen der Toten und ihrer eigenen Familie. - Als wäre die historische Vorlage nicht schon facettenreich und spannend genug, fügt die Autorin dem fiktiven Plot noch einige Elemente hinzu. Die "Isdal-Frau", bis heute ohne Namen, war vermutlich deutscher Herkunft; ihr Tod wurde bald als Suizid zu den Akten gelegt, was die Mordtheorie erst recht anfachte. War sie eine Agentin? Ihre vielen falschen Identitäten und weitere Fakten scheinen darauf hinzudeuten.
Spannende Unterhaltung!

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