Zehn Wünsche für Alfréd

Meist handeln Romane, deren Protagonisten in den letzten Jahren Wunschlisten erstellen und abarbeiten, von deren nahem Tod. Hier verhält es sich anders, lediglich der 10. Geburtstag ist Anlass für den kleinen Helden Alfréd, einen 10-Punkte-Plan aufzustellen mit Dingen, die er bis zum Erreichen des Geburtstags abhaken will.
Treckerfahren ist vergleichsweise einfach, ein Rendezvous für seine Mutter zu organisieren, schon fast aussichtslos. Nur seinen (gleichnamigen) Opa weiht er in sein Vorhaben ein. Dieser unterstützt ihn nach Kräften, versucht aber auch, ihn vor Peinlichkeiten zu beschützen – ein wahrer Freund für alle Lebenslagen. Das Ganze spielt in einem bretonischen Dorf in den 1970er-Jahren. Alfréds alleinerziehende Mutter trinkt zu viel und ist leicht aufbrausend, er selbst neigt zu Kummerspeck, und auch der Opa hat eine verwundete Seele...

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