Hippocampus

In diesem Roman schafft Klemm es wieder einmal, scharfzüngig und schwarzhumorig den Finger in die Wunde der Gesellschaft zu legen und den langen Weg aufzuzeigen, den es bis zur Gleichberechtigung von Mann und Frau noch zu gehen gilt: Elvira soll den Nachlass ihrer kürzlich verstorbenen Freundin und Schriftstellerin Helene sichten. Helene, die sich zu Lebzeiten mit ihren Werken kein Gehör verschaffen konnte, ist posthum für den Deutschen Buchpreis nominiert. Die Maschinerie des Literaturbetriebes bringt Elvira jedoch dazu, ihrer Freundin die letzte Ehre zu erweisen, indem sie mit dem jungen Kameramann Adrian zu Orten aus Helenes Vergangenheit reist, um dort mit spektakulären feministischen Aktionen auf die immer noch vorherrschende Benachteiligung von Frauen aufmerksam zu machen. Wie die Vorgänger ist dieses Buch hochaktuell, bitterböse und äußerst lesenswert!

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