Das Trugbild

Helsinki, 1938: Rechtsanwalt Thune stellt Matilda Wiik als Kontoristin für die Kanzlei ein. Sie gewinnt die Sympathie ihres Arbeitgebers, dessen geschiedene Frau mit einem seiner Jugendfreunde zusammenlebt. Die Freunde treffen sich regelmäßig im „Mittwochsclub“ und diskutieren politische Themen. Als das Clubtreffen in der Kanzlei stattfindet, mein Matilda einen der Männer zu erkennen. Als sie selbst in einem der nach dem 1. Weltkrieg entstandenen finnischen Lager interniert war, gab es einen Hauptmann, der sie mehrfach vergewaltigte. Sie geht ihm aus dem Weg, doch ausgerechnet dieser zeigt ein gesteigertes Interesse.

Westö zeichnet ein Bild der Gesellschaft, während des erstarkenden Nationalsozialismus und greift mit den finnischen Lagern ein lange tabuisiertes Thema auf.

 

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