Eine Augenweide für Liebhaber von Tasteninstrumenten
Viele interessierte Bürger empfängt Alois Piterna, Schulleiter der örtlichen Musikschule, in dem von ihm seit 1973 aus privaten Mitteln aufgebaute Orgel- und Keyboardmuseum. 2003 wurde diese Sammlung im Haus der Vereine an der Dieselstraße eröffnet und seitdem wurden - trotz beengter Platzverhältnisse - über 4.500 Besucher aus dem In- und Ausland gezählt.
Ein kleiner Teil der Sammlung ist auch noch im Konzertsaal der Musikschule zu sehen und zu hören. Diese Instrumente werden gerne auch zum Unterricht und bei den Musikschulkonzerten eingesetzt.
Das Orgelmuseum Unterschleißheim ist ein Technikmuseum der besonderen Art. Mit über 200 Tasteninstrumenten (Konzertorgeln, Combo-Orgeln, Keyboards) ist es europaweit die größte Sammlung funktionstüchtiger, elektronischer Tasteninstrumente. Die Sammlung mit einem Neuwert von über 3,2 Millionen Euro dokumentiert eine rund 72 Jahre lange Entwicklung der elektronischen Tasteninstrumente, vom Harmonium über Gebläseorgel, von der kleinen Heimorgel bis zur 4-manualigen Konzertorgel mit 820 Kilogramm.
Zur Sammlung gehören außerdem über 400 Notenhefte, Fachzeitschriften und über 1.000 verschiedene Tonträger.
Das Orgelmuseum bietet regelmäßig Führungen und Konzerte an. Informationen entnehmen Sie der Tagespresse.
Informieren Sie sich beim Museumsdirektor und Musikschulleiter Alois Piterna, Bezirksstraße 27, 85716 Unterschleißheim.
Öffnungszeiten: Mittwoch von 16.00 - 19.00 Uhr
Internet: Orgelmuseum
Tel. 089 / 310 71 50
Mobil: 0171 / 944 45 84
Teil des Orgelmuseums mit Konzertraum wieder eröffnet
- Dauerhafte, repräsentative Lösung in Arbeit
Im Rahmen eines kleinen Konzerts wurde Mitte Juni 2012 in Anwesenheit von Erstem Bürgermeister Rolf Zeitler ein Teil des Unterschleißheimer Orgelmuseums wieder eröffnet. Im Anschluss präsentierte der Leiter der Musikschule und des Orgelmuseums, Alois Piterna, die beeindruckende Gesamtsammlung, die derzeit zum großen Teil in Räumlichkeiten in der Max-Planck-Straße ausgelagert ist, aber nach Vereinbarung ebenfalls besichtigt werden kann.
Nachdem das Orgelmuseum im Anbau des alten Rathauses aus statischen Gründen vorübergehend geschlossen war, konnte nun ein Raum, der einen Querschnitt durch die gesamte Sammlung des Orgelmuseums präsentiert, wieder der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Zudem wurde ein ansprechender Konzertraum geschaffen, in dem die Keyboard- und Orgelklasse von Alois Piterna nun ihr Können unter Beweis stellte und der zukünftig für verschiedenste Veranstaltungen und Konzerte von Musikschule und Orgelmuseum genutzt werden kann. Erster Bürgermeister Rolf Zeitler freute sich nicht nur über den schönen neuen Raum für musikalische Darbietungen, sondern betonte auch, dass an einer langfristigen Lösung gearbeitet wird, um repräsentative Räumlichkeiten für die beeindruckende Orgelsammlung zu schaffen. Die Sammlung, die Alois Piterna seit den 1970er Jahren aus privaten Mitteln aufgebaut hat und die mittlerweile im Eigentum der Stadt steht, ist europaweit die größte private Instrumentensammlung ihrer Art.
Das Orgelmuseum im Anbau des alten Rathauses in der Bezirksstraße 27 ist mittwochs von 16 bis 19 Uhr für die Öffentlichkeit zu besichtigen. Der Großteil der Gesamtsammlung ist derzeit in der Max-Planck-Straße 8 - 10 auf über 200 m² ausgelagert und kann nach Vereinbarung ebenfalls besichtigt werden (Mobil: 0171 / 944 45 84).



